«Renommierte ForscherInnen im In- und Ausland weisen darauf hin, dass durch Exposition von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern gesundheitliche Probleme entstehen können und mahnen zur Vorsicht, insbesondere bei Kindern und bei älteren Menschen. Dies erscheint umso wichtiger, als im Experiment Veränderungen am Erbgut nachweisbar sind. Ausserdem zeigen Studien zu Hirntumorrisiko und Handynutzung Hinweise, dass bei längerer Benützungsdauer das Hirntumorrisiko auf der Kopfseite, wo telefoniert wird, erhöht ist.»
Ärztinnen und Ärzte für den Umweltschutz, Schweiz
«Von Oktober 2004 bis Oktober 2006 wurden bei über 1600 Personen an 220 Mobilfunkstandorten Befragungen und Messungen durchgeführt. Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (z. B. von Mobilfunksendeanlagen) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild: Häufig erkranken etliche Anwohner nach Inbetriebnahme eines Senders. Durch fachärztliche Untersuchungen waren Herzrhythmusstörungen, extreme Blutdruckschwankungen, EEG-Veränderungen, cerebrale Durchblutungsstörungen, Hörsturz, Visusverlust, Hormonstörungen, Konzentrationsveränderungen von Neurotransmittern, Konzentrationsveränderungen verschiedener Blutparameter, kognitive Störungen und anderes objektiv nachgewiesen worden. Häufig erkranken gleichzeitig auch Tiere und Pflanzen.
Ein großer Teil der Symptome verschwindet nach Beendigung der Exposition. Viele sind umgezogen, wenn sie es finanziell ermöglichen konnten.»
Studie in Bamberg, Deutschland
«Ab 0.14 V/m im Schlafzimmer oder im Hauptaufenthaltsraum litten viele Menschen bereits unter einer Vielzahl unerklärlicher, quälender Symptome und hatten oft vergeblich bei Ärzten verschiedenster Fachrichtungen Hilfe gesucht. Manche reagierten schon ab 0.06 V/m.
Der Schweizer Immissionsgrenzwert für die Summe aller Hochfrequenzstrahlung an einem beliebigen Ort liegt bei 61 V/m für UMTS-Antennen. An Wohn- und Arbeitsorten und an offiziellen Spielplätzen gelten in der Schweiz 6 V/m für die Strahlung, die von einer einzigen Anlage ausgeht, als Anlagegrenzwert.»
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam, Fachkongress vom 19.10.06 an der ETH Zürich
«Die Hinweise auf die Schädlichkeit verdichten sich immer mehr (Befindlichkeitsstörungen, funktionelle Organstörungen, Beeinträchtigung des Immunsystems, erhöhtes Krebsrisiko, gentoxische Auswirkungen etc.). Ausländische Studien, in denen aufgrund der Strahlung von Sendestationen gewisse Effekte gefunden wurden, weisen stets Immissionswerte weit unter dem (tieferen) Schweizer Grenzwert nach.»
Zürcher ÄrzteZeitung, Juli 2006, Nr. 3/2006 |